VITA

Marco Vassalli

 

Mit italienischen Wurzeln am Bodensee aufgewachsen, begann Marco Vassalli seine Gesangsausbildung 1994 bei Ruth Frenk in Konstanz.
Im Oktober 2002 beendete er sein Diplomstudium Gesang an der Hochschule für Musik in Köln bei der Kammersängerin Prof. Edda Moser mit Auszeichnung.
Seit geraumer Zeit arbeitet er mit Maria Baldauf in Zürich.

Noch vor Beginn seines Gesangstudiums in Köln stand Marco Vassalli auf dem Konzertpodium. Inzwischen kann er auf ein breites Repertoire an Oratorien, Kantaten, Passionen und Messen verweisen, wie z.B. „Matthäus-Passion“, „Johannes-Passion“, „Weihnachtsoratorium“ von J.S.Bach, „Die Schöpfung“ von J.Haydn, „Messiah“ von G.F. Händel, „Requiem“ von G.Fauré, G.Verdi und Maurice Duruflé.
Mit Bachs Johannes-Passion führte ihn eine Konzertreise im Rahmen des Morgenlandfestivals Osnabrück nach Teheran in den Iran. Seine weiteren Stationen waren: Dom zu Osnabrück, Philharmonie Köln, Berliner Dom und die Beethovenhalle Bonn.

Seine Liederabende finden stets sowohl beim Publikum als auch bei der Presse exzellente Resonanz und künstlerische Anerkennung.

Vor allem aber ist er auf der Opernbühne zuhause; Gastverpflichtungen führten ihn u.a. an die Deutsche Oper Berlin, zu den Dresdener Festspielen, an das Opernhaus Köln, an das Teatro Poliziano in Montepulciano, an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, an das Festspielhaus Baden-Baden, an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, an die Staatsoper Hannover und die Staatsoper Istanbul.
Zu seinen wichtigsten Partien zählen u.a.: Papageno („Zauberflöte), Conte Almaviva („Le nozze di Figaro“), Dottor Malatesta („Don Pasquale), Wolfram von Eschenbach („Tannhäuser“), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Marchese di Posa (Don Carlo), Graf Danilo („Lustige Witwe) und Gabriel von Eisenstein („Fledermaus“).

2002 erhielt er den 3. Preis beim „Euriade Vocaal - Concours“ in Kerkrade (Niederlande).
2004 erhielt er den 2. Preis beim Sängerpreis der Stadt Bergheim.

Im Mai 2004 sang er unter der Leitung von Thomas Hengelbrock in Verdis „Rigoletto“ in der Inszenierung von Philippe Arlaud den „Graf von Ceprano“ (Fernsehprodukton des ZDF/3Sat im Rahmen der „Herbert von Karajan-Festspiele“ im Festspielhaus Baden-Baden). Ebenfalls im Festspielhaus Baden-Baden sang Marco Vassalli den „4. Knappen“ in Richard Wagners „Parsifal“ (DVD-Produktion der RM-Productions); die musikalische Leitung hatte Kent Nagano, das Werk wurde von Nikolaus Lehnhoff inszeniert.
Im September 2005 trat er im Rahmen des Internationalen Beethovenfestes der Stadt Bonn in einem Arienkonzert mit dem WDR-Rundfunkorchester unter Leitung von Helmuth Froschauer anlässlich des 50. Todestages von Thomas Mann in der Bonner Beethovenhalle auf.
Von Oktober 2003 bis August 2005 war Marco Vassalli Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf engagiert. Hier sang er u.a.  Schlemihl/Hermann in „Hoffmanns Erzählungen“ und den Papageno aus Mozarts Zauberflöte ,jeweils in der Inszenierung von Christof Loy.

Seit September 2006 ist er Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Osnabrück.